Tun und Schaffen

Die Arbeit an sich selbst ist eine der zentralsten Aufgaben, denen sich der Freimaurer stellt.

 

Da die Freimaurerei weder eine Doktrin, einen Katechismus noch einen Kodex anerkennt, erarbeitet sich der Freimaurer stetig seine Überzeugung zu Werten des Guten, des Wahren und des Schönen im Austausch mit anderen Brüdern.

 

Er bringt seine thematisch gebündelten Gedanken in Vorträgen zum Ausdruck, und gibt sie danach zum Diskurs frei. In Ritualen werden moralische Lehren fühlbar und erlebbar gemacht.

 

So kann die Verbindung zwischen dem Verstand (ratio) und dem Herzen (emotio) hergestellt werden.

Das Sinnbild für sein Tun und Schaffen – der Arbeit an sich selbst – zeigt sich im elementarsten Akt eines Maurers: Das Behauen eines rauhen Steins. Die stetige Hinführung zu einer kohärenten Form dieses Steins ist das Ziel eines jeden Freimaurers.