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Über uns

Die Freimaurerloge „Osiris“

Die Freimaurerloge „Osiris“ steht mit rund 80 anderen im Verbund mit der Schweizerischen Grossloge „Alpina“. Sie zählt ca. 35 Mitglieder und trifft sich an einigen Donnerstagen im Jahr zu Konferenzen, Ritualen oder gemeinsamen Feierlichkeiten.

Der Freimaurerbund ist ein Zentrum des Willens zum Guten, wo sich Männer aller Kulturen, Nationen und Sprachen , aller Glaubensrichtungen und Traditionen auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit, abseits von allen religiösen und politischen Streitigkeiten, als Brüder erkennen und die Spirituellen Werte fördern.

Wir suchen nach einer Verständigung zwischen den Gegensätzen und bemühen uns, die Menschen in der Ausübung einer weltumspannenden Moral und in Respekt vor der Persönlichkeit eines jeden zu vereinen.

Das dazu gehörende, gesellige Zusammensein soll unsere Freundschaft und Verbundenheit festigen.

In Vorträgen kann sich jeder zu freimaurerischen oder anderen gesellschaftliche interessante Themen frei äussern, solange er dabei nicht verletzend wird und politisch neutral bleibt. Hier lernen sich die Brüder besser kennen, erweitern ihr Wissen und festigen das Gefühl für echte Toleranz und Humanität.

Der einzelne bekennt sich zur Freimaurerei, weil sie
den Menschen mündig und frei will, mitverantwortlich für Gesellschaft, Staat und Völkergemeinschaft
auf Toleranz und Glaubensfreiheit als Voraussetzung für Demokratie und religiösen Frieden baut
Für Menschenwürde und Menschenrechte einsteht und jede Ordnung ablehnt, die Andersdenkende unterdrückt
vom einzelnen den Weg zu den Idealen der Humanität und kritischen Arbeit an sich selber verlangt.

Die alte Freimaurerei bleibt eine junge Idee, solange es der Einzelne will und dies durch die Macht seines Beispiels bestätigt.

Die Freimaurerei ist modern

Was verstehen wir darunter? In der Osiris ist das Alter zweitrangig, denn der "jüngste" Bruder hat den Jahrgang 1981 und der "älteste" 1919. Ausschlaggebend ist jedoch nicht das physische Alter, denn wir arbeiten nicht mit unseren Muskeln, sondern mit unserem Geist und da sind wir Menschen, bzw. haben wir Freimaurer keine junge oder alte Mitglieder. Die Lebenserfahrung der Jahren und die Frische der Jugend können problemlos zusammengeschweisst werden und sich ergänzen.

Jeder Freimaurer hatte individuelle Gründe, weshalb er dem Bunde beigetreten ist. Jeder hat eigene Motivationen, weshalb er unter den Freimaurern weilt. Hier finden Sie einige Beweggründe von Freimaurern aus der Loge «Osiris»:

Laurent, Jhrg. 1967

«Als ich zum ersten Mal von einem Freund über die Freimauerei hörte, stellte ich mir vor, dass mir dieser Verein in meinem privaten Leben etwas bringen könnte. Selbstverständlich war mir auch bewusst, dass ich dieser Organisation etwas bringen müsste, doch da ich erst 29 Jahre alt war, war mir nicht klar, was ein so junger Mann wie ich, «mitbringen» könnte?

Ich stellte mir die Freimaurer als weise und lebenserfahrene Männer vor, denen ich wohl kaum bis zur Ferse reichen könne. Nach meiner Aufnahme stellte ich jedoch sehr schnell fest, dass auch ich mehr zu bieten hatte! Mir wurden «die Augen geöffnet» und dieser Reifeprozess dauert immer noch an. Nach der ersten Phase des «sich-selber-kennenlernen» konnte ich meinen Brüdern behilflich sein und meine Arbeit in und unter meinen Mitmenschen weiterführen.

Heute bin ich stolz ein reicher Mann zu sein! Nicht meine finanzielle Situation hat sich wegen der Freimaurerei geändert, aber wohl meine geistige und philosophische Seite. Um nichts in der Welt möchte ich meine Brüder, die Diskussionen und unsere Rituale missen!» (Laurent, Jhrg. 1967)

Daniel, Jhrg. 1963

«Wenn meine berufliche Situation es zulässt (Faktor Zeit), bin ich eine Leseratte. Vor allem Geschichte, gerne auch Belletristik, welche in historischen Zeiten spielt, hat es mir angetan. Immer wieder ist in solchen Schmökern die Rede von geheimen Männerbünden. Faszinierend!

Und die grösste, bekannteste und doch geheimnisvollste all dieser Organisationen ist die weltumspannende Bruderkette der „spekulativen Maurerei“. So war es eine Frage der Zeit, bis ich anklopfte. Und es wurde mir aufgetan. Die Augen geöffnet, mein Wissen vermehrt und meine Seele auf den rechten Weg geschickt...

Mal abgesehen von den wirklich coolen Typen, welche ich im „Club“ kennenlernen durfte. Alles zweifellos Kontakte, welche ich nur der Maurerei zu verdanken hatte. Gar nicht zu reden von den den Horizont erweiternden Gesprächen und Diskussionen mit Kameraden, welche soviel auf dem Kasten haben.

Ich durfte als Lehrling lauschen und als Geselle nachfragen. Nun, als Meister, bin ich gefordert und sollte aktiv teilhaben.
Tretet näher - und ein! Ein Gratis-Tipp von einem Typen, welcher mehr fand, als er suchte.» (Daniel, Jhrg. 1963)

Karl, Jhrg. 1949

«Noch im letzten Jahrtausend, ich war 35 Jahre alt, wurde ich von einem guten Freund zum Beitritt bei den Freimaurern aufgefordert.

Von meiner Mutter, deren Lieblingsonkel, ein Mann von hoher Bildung, Freimaurer war, hatte ich bereits Kenntnis von dieser Bruderschaft als interessanter und ethisch hochstehender Verein.

Es gelang meinem Freund einfach, da ich auch hohes Interesse an der rituellen Erfahrung des „Sinn des Lebens“ hatte, mich zum Beitritt zu bewegen. Da bin ich immer noch und habe es nie bereut.» (Karl, Jhrg. 1949)

Hans R., Jhrg. 1936

«Eigentlich kam ich schon relativ früh in Kontakt mit der Freimaurerei. Während meiner Studienzeit und auch zweimal nachher wurde ich angefragt beizutreten. Ich hatte aber damals noch den (wie ich jetzt weiss falschen) Eindruck, dass ein Beitritt eine Verpflichtung bedeuten würde, die nie rückgängig gemacht werden könnte. Damals war ich aber noch nicht bereit mich diesbezüglich für das ganze Leben zu binden. Ein latentes Interesse aber blieb.

In meinem späteren Berufsleben wurde ich dann mehrmals gefragt, ob ich auch Freimaurer wäre. Mein Denken und Verhalten schienen zu dieser Frage Anlass zu geben.

Nach meiner Pensionierung und Rückkehr in die Schweiz wollte es der Zufall, dass die Basler Logen ein Tag der Offenen Tür abhielten. Ich bin hingegangen und habe mich anschliessend als Interessent gemeldet. Kurze Zeit später wurde ich aufgenommen. Meine Entscheidung habe ich nie bereut, sie hat mir eine neue Tür geöffnet.» (Hans R., Jhrg. 1936)